Dienstag, 4. August 2015

Lost places in Hamburg: Verlassene Orte in Wilhelmsburg

Wilhelmsburg ist ein Paradies für Fotografen! Dieser bisher umstrittene und nicht so beliebte Stadtteil wird immer populärer durch IBA (Internationale Bauausstellung), IGS (Internationale Gartenschau) und das Auswanderermuseum BallinStadt
Als ich nach Hamburg gezogen bin, hatte Wilhelmsburg einen sehr schlechten Ruf wegen dem hohen Ausländerteil und der Kriminalität, aber mittlerweile ist es dort ruhiger und schöner geworden.


Im Herbst 2012 war ich auf der Suche nach einer tollen Fotoshootinglocation. Da ich verlassene Orte total faszinierend finde, wollte ich das Shooting an so einem Ort unbedingt haben.
Zusammen mit einem Freund von mir sind wir nach Wilhelmsburg gefahren, weil es dort sehr viele lost places gibt. Wir sind von der S-Bahn Station Wilhelmsburg Richtung Hafen gegangen und auf dem Weg haben wir fast niemanden getroffen. Nur paar alte Häuser und der Rest - alles Industriegebäude. Ich dachte schon, es wird nichts mit den tollen Fotos, aber als wir endlich ankamen, stockte mir der Atem :) Der Blick auf die Elbe war fantastisch! Dieses schöne Foto, das ihr unten seht, ist dort entstanden. 





Auf dem Rückweg haben unser eigentliches Ziel gefunden, nämlich die marode Industriehalle. Beitreten der Halle ist verboten wegen der Einsturzgefahr, trotzdem tun das alle. Es war schon ziemlich dunkel und wir haben uns nicht getraut, tief reinzugehen. Außerdem hat es gespukt, jemand kloppte ganz laut um uns zu verjagen. 
Ein paar Tage später sind wir nochmal bei Tageslicht hingefahren, um in Ruhe fotografieren zu können. Dabei ist eine Geschichte entstanden, über einen verrückten Forscher (ich) und sein Versuchskaninchen (meine Freundin). Wir hatten mega Spaß. 
Die Fotos zeigen alles! 












Die Webseite von Andreas Scheuch (der Freund, der diese tollen Fotos gemacht hat, könnt ihr euch unter http://www.andi-andrew.de anschauen!