Freitag, 6. Februar 2015

Niendorfer Gehege und eine geheimnisvolle, vernachlässigte Villa

Die Naturliebhaber werden bestimmt von dem Niendorfer Gehege begeistert sein. Dieser Wald bietet sehr viel an und ist riesig, man kann ihn immer wieder neu entdecken! 
Man sieht dort viele Fahrradfahrer, Jogger, Leute mit Hunden, Picknicker und Familien mit Kindern. Dieses schöne Gebiet lockt viele Hamburger Spaziergänger an, nicht nur aus der Umgebung, sondern aus der ganzen Stadt!
Es ist ganz für für Kinder geeignet, sie können dort günstig Pony reiten lernen (das größte Highlight im Niendorfer Gehege), den Bauernhof mit vielen Pferden besuchen oder auf dem großen Spielplatz spielen.
Im Sommer werden die Grillplätze angeboten, aber essen kann man auch im Cafe und Restaurant.
Auch im Winter ist das Niendorfer Gehege ganz schön. Man kann sich wunderbar entspannen, die Luft ist einfach super!

Als ich letztes Mal da war, habe ich ein geheimnisvolles Haus entdeckt - eine alte Villa mit dem Totenkopf auf dem Dach und Zettel im Fenster: "Dieses Haus ist bewohnt, auch wenn es nicht so scheint". Es scheint wirklich nicht so, denn alle Fenster total dreckig sind und voll vom Spinnennetz. Die Tür ist zu, draußen hängen 2 Handtücher...Wenn man ein Kind hat, sollte man unbedingt an diesem Haus vorbeilaufen, das Kind wird bestimmt begeistert sein.
Leider gibt es keine zu dieser Villa keine interessante Geschichte. Sie wurde im 1990 von Albingia- und Hamburg-Mannheimer-Gründer Hermann Mutzenbecher gebaut und sollte schon längst abgerissen werden, was nicht passieren darf, weil das Haus unter Denkmalschutz steht.
In dem Artikel von der Hamburger Abendblatt vom 14 Oktober steht die neueste Information, dass die Mutzenbecher-Villa für 30 Jahre vermietet werden soll. Der Mietvertrag wird mit SAGA verhandelt und es wird wahrscheinlich schon dieses Jahr mit den Renovierungsarbeiten angefangen.
Der Ort ist auf jeden Fall auch perfekt geeignet für Leute, die Ideen für ein Fotoshooting in Hamburg suchen!

Niendorfer Gehege kann man auch gut mit den öffentlichen Verkehrmitteln erreichen, ich fahre immer bis Niendorf Markt und von dort zu Fuß ca. 10 Minuten, bis ich im Wald bin.